Dialyse
Unsere komfortablen Dialysestationen sind mit modernsten Therapiegeräten ausgestattet. So können wir Ihnen durch die große Erfahrung und Kompetenz des Behandlungsteams das gesamte Spektrum der Nierenersatz- und extrakorporalen Therapie bieten.
Neben der ambulanten Hämodialyse betreuen wir Peritonealdialyse/CAPD-Patienten sowie Heimdialyse-Patienten und führen in den Krankenhäusern Mechernich, Schleiden und Euskirchen Nierenersatz- und Plasmatherapieverfahren durch. Unser Zentrum ist zertifiziert, nimmt an Qualitätssicherungskontrollen teil und erreicht hier regelmäßig überdurchschnittliche Ergebnisse. Weiterführende Informationen zu den angebotenen Dialyseverfahren haben wir auf den folgenden Seiten für Sie zusammengestellt.
Da Dialysepatienten in die Behandlung integriert sind und entscheidend zu deren Erfolg beitragen, bieten wir regelmäßig Schulungen, Führungen und Informationsveranstaltungen an und sind Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zur Nierenersatzbehandlung.
Während der Dialysebehandlungen können unsere Patientinnen und Patienten an dem Sportangebot teilnehmen und neben dem TV-Angebot an allen Standorten auch kostenfrei das Internet mittels WLAN nutzen.
Für Patienten, bei denen eine Nierenersatztherapie bevorsteht, haben wir ein Prädialyseprogramm eingerichtet, in dem alle Optionen der Nierenersatztherapie (Hämo- oder Peritonealdialyse und Nierentransplantation) ausführlich besprochen werden. Bei einem zusätzlichen Hausbesuch und einem Hospitationsbesuch auf unseren Stationen werden mit dem Patienten und den Angehörigen alle Aspekte der Therapie besprochen und alle Fragen im Vorfeld geklärt.
Möchten Sie sich oder einen Patienten zur Dialyse anmelden oder zu unserem Angebot etwas wissen, erreichen Sie uns am einfachsten über folgende Telefonnummern:
Mechernich
02443/98890
Euskirchen
02251/770404
Schleiden
02445/8526993
Hämodialyse
Die Hämodialyse ist die bekannte Blutwäsche und stellt neben der Peritonealdialyse und der Nierentransplantation die häufigste Form der Nierenersatztherapie dar. In der Regel kommen die Dialysepatienten dreimal in der Woche für 4-5 Stunden zu uns auf die Dialysestationen. In dieser Zeit wird das Blut von den Giftstoffen gereinigt, und wir können die Flüssigkeit entziehen, die nicht mehr über die Eigennieren ausscheiden kann. An der Hämodialyse werden die Patientinnen und Patienten von den Ärztinnen und Ärzten des Zentrums visitiert und die Therapie ggf. angepasst.
Die Voraussetzung für die Hämodialyse ist ein Dialysezugang, der operativ in einem kleinen Eingriff im Krankenhaus angelegt wird. In der Regel wird ein sogenannter Shunt angelegt, eine Alternative stellt ein Dialysekatheter dar.
Die ambulante Hämodialysetherapie bieten wir an den Standorten Mechernich, Euskirchen und Schleiden an. Sollten Sie in den Krankenhäusern Mechernich, Euskirchen oder Schleiden stationär behandelt werden müssen, können wir auf der dortigen Dialysestation Ihre Behandlung mit den Ihnen vertrauten Pflegekräften und Ärzten nahtlos fortführen.
Peritonealdialyse
Die Peritoneal- oder auch Bauchfelldialyse ist ebenfalls eine Nierenersatztherapie. Die Therapie führen Sie als Patient eigenständig zu Hause durch. Die Therapie wird der Regel einmal im Monat gemeinsam überprüft und ggf. angepasst. Diese Dialyseform bietet eine schonende Entwässerung und Entgiftung und ermöglicht Ihnen ein flexibles Privat- und Berufsleben. Bevor Sie mit der Peritonealdialyse beginnen können, müssen die entsprechenden Voraussetzungen (u.a. der Dialysezugang, ein Bauchfellkatheter) geschaffen und Sie als Patientin oder Patient werden entsprechend geschult werden. Nach einer Anfangsphase, in der wir in sehr engem Kontakt stehen, übernehmen Sie mehr und mehr selbst Ihre Therapie. Wir besprechen diese Möglichkeit mit jedem angehenden Dialysepatienten und versuchen sehr gerne, Ihnen diese Therapieform zu ermöglichen, da wir überzeugt sind, dass die Eigenmotivation ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg ist. Aus unserem Team betreuen Sie intensiv ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sie optimal schulen und im weiteren Verlauf beraten können.
Die Peritonealdialysetherapie bieten wir am Standort Mechernich und im Kreiskrankenhaus Mechernich mit allen gängigen Verfahren (CAPD, APD, Zentrums-PD etc.) an.
Plasmatherapie
Als Plasmatherapie oder Apherese bezeichnet man Therapieverfahren, bei denen krankheitsauslösende Faktoren aus dem Blutplasma entfernt werden und das gereinigte Plasma mit den Blutzellen dem Patienten zurückgegeben wird. In unserem Nierenzentrum bieten wir an allen Standorten die folgenden Verfahren für die als Beispiel genannten Erkrankungen an:
- Plasmapherese (z.B. bei Vaskulitis oder pulmorenalem Syndrom)
- Lipid-Apherese (Hypercholesterinämie, Lp(a)-Erhöhung)
- Immunadsorption (Autoimmunerkrankungen, Guillain-Barré-Syndrom, Transplantationsvorbereitung)
Die Therapieverfahren sind aufgrund ihrer Selektivität sehr gut verträglich und stellen bei den oben genannten Erkrankungen eine sehr wirksame Behandlung dar, die stationär oder ambulant eingesetzt wird.
Weitere Infos
Infektionsplätze
Wir haben an allen Standorten die Möglichkeit, Patienten mit infektiösen Erkrankungen (MRSA, VRE, 3/4MRGN, Hepatitis B und C, sowie HIV) zu isolieren und zu behandeln. Aufgrund des erhöhten Aufwandes bitten wir um entsprechende Information bei der Anmeldung.
Ernährungsberatung
Dialysepatienten sollten auf eine kochsalz-, kalium- und phosphatarme Ernährung achten, um Stoffwechselwerte zu optimieren und die Dialysetherapie zu unterstützen. Eine passende Ernährung kann zudem den Bedarf an Medikamenten reduzieren.
Unsere speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie individuell und stehen Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
Hygienekonzept
Strenge Hygienestandards sind entscheidend, um Infektionen während der Dialyse zu vermeiden. Wir nehmen an den externen Hygieneprogrammen „Hand-KISS“ des Robert Koch-Instituts und „Aktion Saubere Hände“ teil.
Unser Team verfügt über speziell geschulte Hygienefachkräfte sowie ärztliche Qualifikationen in Hygiene und Infektiologie. Regelmäßige Schulungen, Kontrollen und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Hygienestandards sichern die Qualität unserer Arbeit.
Hämodialyse
Die Hämodialyse ist die bekannte Blutwäsche und stellt neben der Peritonealdialyse und der Nierentransplantation die häufigste Form der Nierenersatztherapie dar. In der Regel kommen die Dialysepatienten dreimal in der Woche für 4-5 Stunden zu uns auf die Dialysestationen. In dieser Zeit wird das Blut von den Giftstoffen gereinigt, und wir können die Flüssigkeit entziehen, die nicht mehr über die Eigennieren ausscheiden kann. An der Hämodialyse werden die Patientinnen und Patienten von den Ärztinnen und Ärzten des Zentrums visitiert und die Therapie ggf. angepasst.
Die Voraussetzung für die Hämodialyse ist ein Dialysezugang, der operativ in einem kleinen Eingriff im Krankenhaus angelegt wird. In der Regel wird ein sogenannter Shunt angelegt, eine Alternative stellt ein Dialysekatheter dar.
Die ambulante Hämodialysetherapie bieten wir an den Standorten Mechernich, Euskirchen und Schleiden an. Sollten Sie in den Krankenhäusern Mechernich, Euskirchen oder Schleiden stationär behandelt werden müssen, können wir auf der dortigen Dialysestation Ihre Behandlung mit den Ihnen vertrauten Pflegekräften und Ärzten nahtlos fortführen.
Peritonealdialyse
Die Peritoneal- oder auch Bauchfelldialyse ist ebenfalls eine Nierenersatztherapie. Die Therapie führen Sie als Patient eigenständig zu Hause durch. Die Therapie wird der Regel einmal im Monat gemeinsam überprüft und ggf. angepasst. Diese Dialyseform bietet eine schonende Entwässerung und Entgiftung und ermöglicht Ihnen ein flexibles Privat- und Berufsleben. Bevor Sie mit der Peritonealdialyse beginnen können, müssen die entsprechenden Voraussetzungen (u.a. der Dialysezugang, ein Bauchfellkatheter) geschaffen und Sie als Patientin oder Patient werden entsprechend geschult werden. Nach einer Anfangsphase, in der wir in sehr engem Kontakt stehen, übernehmen Sie mehr und mehr selbst Ihre Therapie. Wir besprechen diese Möglichkeit mit jedem angehenden Dialysepatienten und versuchen sehr gerne, Ihnen diese Therapieform zu ermöglichen, da wir überzeugt sind, dass die Eigenmotivation ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg ist. Aus unserem Team betreuen Sie intensiv ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sie optimal schulen und im weiteren Verlauf beraten können.
Die Peritonealdialysetherapie bieten wir am Standort Mechernich und im Kreiskrankenhaus Mechernich mit allen gängigen Verfahren (CAPD, APD, Zentrums-PD etc.) an.
Plasmatherapie
Als Plasmatherapie oder Apherese bezeichnet man Therapieverfahren, bei denen krankheitsauslösende Faktoren aus dem Blutplasma entfernt werden und das gereinigte Plasma mit den Blutzellen dem Patienten zurückgegeben wird. In unserem Nierenzentrum bieten wir an allen Standorten die folgenden Verfahren für die als Beispiel genannten Erkrankungen an:
- Plasmapherese (z.B. bei Vaskulitis oder pulmorenalem Syndrom)
- Lipid-Apherese (Hypercholesterinämie, Lp(a)-Erhöhung)
- Immunadsorption (Autoimmunerkrankungen, Guillain-Barré-Syndrom, Transplantationsvorbereitung)
Die Therapieverfahren sind aufgrund ihrer Selektivität sehr gut verträglich und stellen bei den oben genannten Erkrankungen eine sehr wirksame Behandlung dar, die stationär oder ambulant eingesetzt wird.
Weitere Infos
Infektionsplätze
Wir haben an allen Standorten die Möglichkeit, Patienten mit infektiösen Erkrankungen (MRSA, VRE, 3/4MRGN, Hepatitis B und C, sowie HIV) zu isolieren und zu behandeln. Aufgrund des erhöhten Aufwandes bitten wir um entsprechende Information bei der Anmeldung.
Ernährungsberatung
Dialysepatienten sollten auf eine kochsalz-, kalium- und phosphatarme Ernährung achten, um Stoffwechselwerte zu optimieren und die Dialysetherapie zu unterstützen. Eine passende Ernährung kann zudem den Bedarf an Medikamenten reduzieren.
Unsere speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie individuell und stehen Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
Hygienekonzept
Strenge Hygienestandards sind entscheidend, um Infektionen während der Dialyse zu vermeiden. Wir nehmen an den externen Hygieneprogrammen „Hand-KISS“ des Robert Koch-Instituts und „Aktion Saubere Hände“ teil.
Unser Team verfügt über speziell geschulte Hygienefachkräfte sowie ärztliche Qualifikationen in Hygiene und Infektiologie. Regelmäßige Schulungen, Kontrollen und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Hygienestandards sichern die Qualität unserer Arbeit.

Heim-Dialyse
Unser Zentrum betreut als eines der wenigen Zentren in Deutschland Patienten, die ihre Hämodialysetherapie selbständig zu Hause durchführen. Wir besprechen diese Möglichkeit mit jedem Dialysepatienten und ermöglichen sehr gerne diese Form der Eigeninitiative, da wir überzeugt sind, dass die Eigenmotivation ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg ist. Selbstverständlich müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, bevor Sie Ihre Therapie selbständig durchführen können. Wir begleiten Sie auf diesem Weg und unterstützen Sie dabei.
Falls Sie an unserem Heimdialyseprogramm teilnehmen möchten, bitten wir Sie, mit uns Kontakt über das Nierenzentrum aufzunehmen.

Gast/Urlaubs-Dialyse
Wir bieten in Euskirchen, Schleiden und Mechernich jederzeit Dialyseplätze für Patienten an, die in unserer Region Urlaub machen, Familie oder Freunde besuchen oder eine Rehabilitationseinrichtung besuchen. Bevor Sie zu uns kommen, möchten wir Sie und Ihre bisherige Behandlung kennenlernen, um einen reibungslosen Übergang zu uns zu ermöglichen. In der Regel erhalten Sie die erforderlichen Anmeldungsunterlagen durch Ihren betreuenden Dialysearzt. Wir haben auch generell Plätze für Patienten mit infektiösen Erkrankungen (MRSA, VRE, 3/4MRGN, Hepatitis, HIV).
Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!

Dialysesport
Während der Dialysebehandlung ist es uns wichtig, dass Sie als Patient in Bewegung bleiben und etwas für Ihre Fitness tun. Sport während der Dialyse führt nachweislich zu einer besseren Entgiftung. Deshalb ist es uns wichtig, dass Sie als Patientin oder Patient in Bewegung bleiben und etwas für Ihre Fitness tun. Diplomierte Sportlehrerinnen sorgen mit ihrer Anleitung für eine individuelle Trainingseinheit während der Dialyse und bieten den Sport für unsere Patienten an beiden Standorten an. Der Dialysesport wird im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme in der Regel von den Krankenkassen unterstützt.